Alltag im Wohnmobil und Wohnwagen

Die fünfte Woche leben wir nun schon in unserem Wohnwagen-Wohnmobil Gespann, davon die vierte an einem festen Platz. Im Gegensatz zu vielen anderen, die im Wohnmobil oder Van umherziehen, liegen unsere Prioritäten anders als beim entdecken neuer Orte und Sehenswürdigkeiten.

Von Anfang an war unsere Hauptintention, unser eigenes Online-Business aufzubauen. Wir sind etwa 2 Jahre lang mit der Idee schwanger gegangen, haben daheim Versuche gestartet und festgestellt: Das funktioniert so nicht. Im zweiten Versuch stand dann ein Umzug in ein kleineres Haus mit teilweisem Reisen zur Debatte, aber auch das hat nicht funktioniert. Wir wissen auch, warum das so ist.

Spiegelneuronen und Steinzeithirn

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, das wissen wir alle. Es ist verdammt schwierig, ausgetretene Pfade zu verlassen. Jeder, der sich einmal neue Gewohnheiten zulegen wollte, hat das am eigenen Leib erfahren. Dann gibt es noch etwas, was sich Spiegelneuronen nennt. Dabei handelt es sich um Nervenzellen im Gehirn, die beim Anblick unseres Gegenübers beziehungsweise der Menschen, mit denen wir uns umgeben, mit diesen mitschwingen. Wir fühlen auf neuronaler Ebene mit anderen mit. Unser Gehirn reagiert beim Anblick von Dingen, die andere tun und fühlen so, als würden wir das selbst erleben. Konkret bedeutet das: Wenn Du morgens in die U-Bahn voll mit Menschen steigst, deren Mundwinkel nach unten gezogen sind, die keine Lust auf die Arbeit haben und sich Sorgen um die apokalyptische Zeit machen, in der wir aktuell leben (was übrigens völliger Blödsinn ist), dann wirst Du davon angesteckt. Ob Du willst oder nicht.

Man sollte sich daher gut überlegen, mit wem man sich umgibt. Und die Sache mit den neuen Gewohnheiten ist deshalb so schwierig, weil unser Gehirn auf überleben programmiert ist. Dazu gehört Energie sparen. Und alles, was das Gehirn schon kennt, spart Energie. An Versuchen mit Ratten hat man festgestellt, dass die Suche nach Futter in einem immer gleichen Labyrinth mit der Zeit immer weniger Gehirnenergie verbraucht. Bis die Ratte nach etwa 20 Versuchen vollkommen auf Autopilot – oder im Zombiemodus – das Futter findet. Unser Gehirn möchte, das wir so leben. Damit ist unser überleben gesichert. Unsere Seele übrigens nicht, die sucht sich daher gerne Dramen und Probleme, um uns aus dem Zombiemodus zu wecken.

Raus aus dem Alltag

So, mit all diesem theoretischen Wissen bewaffnet war uns klar: Wenn wir das wirklich durchziehen wollen, müssen wir raus von zu Haus. Und weitere praktische Versuche haben gezeigt, dass es unmöglich ist, jeden Tag irgendwohin zu fahren, sich die Gegend anzugucken, und dann irgendwann produktiv zu werden. Daher sind wir dort, wo wir gerade sind: In der Normandie. Oft genug waren wir hier, um uns auszukennen, oft genug mussten wir wieder weg, so dass es immer noch genug Neues zu entdecken gibt. Ein weiterer Grund für unseren Auszug war die Entschleunigung unseres Lebens. Klar, vieles davon war selbst gemacht, aber wie oben schon erwähnt: Es ist verdammt schwierig, festgefahrene Gewohnheiten zu ändern.

Aus diesem Grund stehen wir gerade die vierte Woche auf einem Campingplatz am Meer. Im Gegensatz zu anderen Reisenden finden wir Campingplätze praktisch. Wir stehen wirklich direkt am Meer und müssen zum Strand nur ein paar Meter nach unten hüpfen. Wir kriegen unser Abwasser und Klo jederzeit geleert und müssen nicht ständig nach Ver- und Entsorgung suchen. Wenn wir möchten können wir Baguette fürs Frühstück bestellen und zum Abendessen in den nahen Ort laufen. Internet haben wir über unseren Router, der mit einer Sim-Karte aus Frankreich bestückt ist. 100 GB im Monat kosten uns 29 Euro. Ich merke keinerlei Unterschied in der Schnelligkeit zu unserem W-Lan daheim. Und LTE ist hier auch direkt am Strand zu haben. Der Platz ist groß genug, dass wir von den Nachbarn kaum was mitbekommen. Partypeople sind hier sowieso keine unterwegs.

Alltag am Meer

Aber wie ist denn jetzt unser neuer Alltag? Aktuell beginnt er damit, dass wir viel zu spät aufwachen. Vor 8 Uhr ist hier trotz mehrmaligem Weckerklingeln kein hochkommen. Wir haben das „Problem“ ja schon, seit wir ins Wohnmobil gezogen sind. Es ist wohl die viele Luft und das Meer und das Fehlen von Stress. Einmal aus dem Bett gewuchtet geht der Gatte mit den Jungs eine Runde Gassi, füllt anschließend Wasser auf (so ein Wohnwagen hat ja tatsächlich nur einen winzigen Wassertank mit 45 Litern. Willy hatte 230 Liter…) und leert unser Klo aus. Meine erste Tat hat zumeist mit der Beseitigung von Sand zu tun. 3-5x am Tag fege ich 2 Kilo Sand aus dem Wohnwagen und dem Vorzelt. Ist das geschafft, schwinge ich mich auf meine Yogamatte (trotz absoluter Nähe zum Meer habe ich es in 3 Wochen auf Grund der Wetterlage kein einziges Mal geschafft, Yoga am Strand zu machen. Der Wind ist leider nicht sehr förderlich), mache den Kaffeeautomaten an und bereite anschließend das Frühstück vor.

Während wir frühstücken, ratzen die Jungs nochmal eine Runde tief und fest. Die Fluse liegt meist draußen und schläft da auch oft nachts. Sind wir fertig befrühstückt kommen die Jungs dran. Während sich der Hunger zu Willys Zeiten noch in Grenzen hielt, ist vor allem die Fluse aktuell immer kurz vor dem Hungertod. Der selbe Hund, der daheim problemlos im Sommer 3 Tage lang gefastet hat oder nur häppchenweise aß, wenn es ihm gerade in den Kram passte. Sind die Jungs versorgt, legen wir mit dem Arbeiten los. Der Gatte verzieht sich dazu meist ins Citroenchen und nimmt sehr zu meiner Freude die Jungs mit. Ich genieße die absolute Ruhe und den Ausblick aufs Meer beim arbeiten im Wohnwagen.

Arbeiten wo andere Urlaub machen

Während ich texte, blogge oder am aktuellen Buchprojekt schreibe, schneidet der Gatte Videos, macht das Layout für das Buch oder macht Werbung für unser erstes Produkt: Den Texel-Reiseführer. Nebenbei bespaßen wir unseren Instagram Account und drehen kurze Videos für unsere täglichen Stories. Pünktlich zum Mittagessen treffen wir uns dann wieder im Wohnwagen. Mal gibt es nur Baguette mit Käse oder Leberpaste, mal Reste vom Abendessen, mal ein Galette mit Speck, Ei und Käse. Beim Essen sprechen wir über neue Ideen und Erkenntnisse und wälzen Probleme, wenn denn mal welche auftreten. Danach machen wir Siesta, lesen, gucken Videos oder irgendwas anderes, um den Kopf frei zu kriegen. Außerdem ist mittags Abspülzeit. Nach 2 Wochen Ärgerei im winzigen Wohnwagen-Spülbecken und der Tatsache, dass wir das Abwasser sowieso wegtragen müssen (Wohnwägen haben standardmäßig keinen Abwassertank. Und wir haben (noch) keinen gekauft und behelfen uns aktuell noch mit einem Eimer), spülen wir im Waschhaus ab. Mal zusammen, mal getrennt – dann mit einem Podcast auf den Ohren 😉

Je nach Plan, Wetterlage, Schwere des Mittagessens sowie Lust arbeiten wir dann nochmal 1-2 Stündchen. Das ist allerdings eher selten. Nachmittags gehe ich mit den Jungs den Strand und die Dünen erkunden. Durch den Gezeitenwechsel alle 6 Stunden ist das Wasser mal da, mal nicht. Mal ist der Strand ewig breit und man muss 25 Minuten bis zur Wassergrenze laufen. Mal sieht man sich einer Wüste gegenüber, mal findet man tonnenweise Muscheln, Krebse, tote Quallen, Algen und kann zwischen den Steinen, die bei Flut unter Wasser sind, Einsiedlerkrebse und kleine Fische sehen. Der Mini liebt es, wenn ich mir eine der sehr langen Spaghetti-Algen schnappe und mich damit im Kreis drehe, während er wild danach schnappt und durch die Luft springt. Die Fluse hätte gerne immer etwas ins Wasser geworfen, zur Not taucht er auch nach Austernschalen, wenn gerade nix anderes da ist. Und wenn es warm ist, geht er baden.

Nachmittags am Strand

Meistens nehme ich kein Spielzeug mit an den Strand, weil die Fluse ein schweres Suchtproblem hat. Wenn ich einen Ball oder seinen Leuchtturm mitnehme, trägt er beides meist nur durch die Gegend und bringt sich selbst um den ganzen Spaß, den wir mit natürlichen Fundstücken haben. Außerdem weigert er sich dann, mit dem Terrier zu spielen. Werfen darf ich in 45 Minuten maximal 2x. Dafür ist er die nächsten 2-3 Tage dann wieder extrem lustlos und läuft wie ein Entenküken hinter mir her, wenn ich nichts zur Bespaßung dabei haben. Und Monsieur Mini hat mit seinem Ball sowieso nur eines vor: Das Quietscherle töten und den Filzbelag abrupfen.

Nach der Gassirunde ist der Mini müde, die Fluse hungrig. Da es in Frankreich leider nur zweitklassige Hundegeschäfte gibt und diese zudem äußerst rar gesät sind, ist unser Vorrat an Schmeckis quasi nicht vorhanden. Im Supermarkt gibt es nur den üblichen Mist von Nestlefirmen zu kaufen und das unterstützen wir nicht. Die abendlichen Kekse sind schon stark rationiert und außer einer handvoll Hundespaghetti und ein paar Würstchen haben wir nichts mehr auf Vorrat. Die Jungs bekommen aber eigentlich immer irgendwas von unserem Essen ab: Steakreste, Wurststücke, Käseecken und Reste von Leberpastete, die schon etwas grau geworden ist.

Essen in Frankreich

Etwa jeden 2. bis 3. Tag gehen wir vor oder nach dem Gassi einkaufen. Wir gehen super gerne einkaufen und entdecken immer wieder neue Leckereien im Supermarkt. Die Qualität der Lebensmittel in Frankreich ist eine komplett andere als bei uns. Das zahlt man auch – wir jedoch gerne. Auf jedem abgepackten Kuchenteilchen oder Fertiggericht steht drauf, welche Zutaten aus Frankreich sind (meistens alle), bei Fleischzutaten, dass die Aufzucht und Schlachtung in Frankreich erfolgte, auf abgepacktem Speck steht drauf, dass die Schweine ohne den Einsatz von Antibiotika aufgezogen wurden und Melonen sind dahingehend gekennzeichnet, dass sie keine Rückstände von Pestiziden enthalten. In der Manche – so nennt man den Teil der Normandie, der von 3 Seiten teilweise vom Atlantik umgeben ist und unten an der Bretagne endet – stehen zudem Schilder an den Feldern, dass in dieser Region (also in der Manche) keine Pestizide eingesetzt werden.

Die Kühe grasen hier auf grünen Weiden und das schmeckt man sowohl an den Milchprodukten – allen voran Butter, Creme fraiche und Käse – als auch am Fleisch. Steaks bekommt man hier in allerlei bei uns völlig unbekannten Teilen und Schnitten. In jedem Supermarkt gibt es Cote de Boeuf – ein Rippenstück mit Knochen – fertig abgepackt. Mehr als Männerdaumendick zum anderen, von verschiedenen Kühen auch noch. Aufgedruckt findet man die Rasse der Kuh, ob es sich um einen Jungbullen, eine Kuh – gekalbt oder jungfräulich – oder einen Ochsen handelt. Ich gestehe, so ganz blicke ich da selbst noch nicht durch, aber ich bleibe dran. Steaks sind hier oft so dünn wie man bei uns das inzwischen bekannte Flanksteak.

Einkaufen in Frankreich

Dann gibt es noch eine Unzahl an Leckereien an den Kuchentheken, sowohl ganze Kuchen als auch Törtchen, die oft im Doppelpack zu haben sind. Ob aus dem Supermarkt oder vom Bäcker direkt – die sind immer lecker! Auch hier schmeckt man wieder die Qualität: Kein Pseudosahnen-Cremezeug wie bei uns, garniert mit Beeren, die keinerlei Aroma haben. In Sachen Baguette gibt es ebenfalls eine große Auswahl, dazu Croissant und Pain au Chocolat. Meeresfrüchte und Fisch hat jeder Supermarkt an der Theke im Angebot – zumindest Dienstag bis Samstag. Austern, Miesmuscheln (je nach Saison), Meeresschnecken und Crevetten (diese sind allerdings im August zweifelhafter Herkunft – aus Ecuador oder von noch weiter her). Dazu Fischfilet oder Fisch im Ganzen: Dorade, Makrele und mir unbekannte Fische. Gewöhnungsbedürftig ist der Anblick der noch lebenden Meerestiere – Hummer (selten), Seespinne (auch selten), Krebse und andere Schalentiere. All das kann man auch direkt beim Züchter kaufen. Diese findet man oft an den Zugängen zu den Stränden.

Und dann gibt es noch die Wochenmärkte in jedem Ort, die wir ebenfalls gerne besuchen. Dort gibt es Obst und Gemüse aus der Region, den Bäckerwagen, den Käsewagen, kleine Hersteller, die regionale Besonderheiten anbieten, den Fischmann, Austern und Muscheln sowie Klamotten, Taschen und Schmuck. 1-2x die Woche kaufen wir auf dem Markt ein und sind immer wieder überrascht, was es heute wieder besonderes gibt. Letzte Woche beispielsweise die allerbesten Erdbeeren, die ich jemals gegessen habe. Obligatorisch sind auch die Bratwurststände, an denen ab Mittag lange Schlangen zu sehen sind. Traditionell isst man die große dicke Bratwurst im Baguette, mit in der Pfanne sautierten Zwiebeln. Außerdem gibt es Merguez (Wurst aus Rind und Lamm mit Kreuzkümmel gewürzt) und Schweinekotelette. Der Normanne isst dazu auch gerne eine riesige Portion Pommes.

Barfen im Wohnmobil

Unsere häufigen Einkaufstouren haben einen weiteren Grund (neben dem Spaß für uns): Futter für die Jungs. Wir waren uns einig, dass wir die Jungs weiterhin barfen werden. Vor allem der Fluse zuliebe. Dosen kommen auf Grund seiner Größe und des daraufhin anfallenden Abfalls nicht in Frage. Und das Risiko einer Magendrehung ist mir bei einem so großen Hund mit Trockenfutter zu groß. Ab und an – kein Problem. Aber nicht dauerhaft. Also sind wir immer auf der Jagd nach Frischfleisch. Im Supermarkt gibt es häufig abgepacktes Fleisch extra für Hunde, meist sind das aber Packungen mit 300 bis maximal 500 Gramm. Selbst gestreckt mit Nudeln, Quinoa, Reis und Grünzeug futtert die Fluse minimum 800 Gramm am Tag.

Mehr als 6 Päckchen „Hundefleisch“ sind meistens nicht auf Vorrat in der Kühltheke. Der Kilopreis liegt da meist zwischen 4 und 5 Euro. Alternativ bieten sich immer noch Großpackungen, beispielsweise Beinscheibe oder Fleisch am Knochen, das wohl für Eintöpfe gedacht ist. Ab und an ergattern wir auch eine Großpackung Pansen – allerdings ist der gewaschen. Die Jungs lieben ihn trotzdem. Und wenn wir schon einkaufen sind wird meist auch noch Wäsche gewaschen. Hier gibt es nämlich an Supermärkten Waschmaschinen in verschiedenen Größen, die in 40 Minuten fertig sind.

Kochen im Wohnwagen

Sind wir von der Einkaufsjagd zurück, teilen wir alles auf unsere 2 Kühlschränke auf (was abgrundtief praktisch ist, vor allem in Sachen Getränke und Großpackungen von Fleisch) und machen uns ans kochen. Das übernehme meistens ich. Couscous-Salat mit Gurken und Tomaten, Hummus mit Zitrone und Knoblauch, Kartoffelbrei vom Grill mit Aioli und Salat, Auberginen mit geröstetem Brot, Tomate, Spiegelei und Basilikum-Mayo, Tagliatelle mit Wurstbällchen, Miesmuscheln mit Camembert-Sauce und Herzmuscheln mit Tagliatelle. Oder dann vom Grill (Männersache ;-)): Merguez, Lamkotelette, Steak, gegrillte Zucchini.

Auch für die Jungs wird gekocht, um das Essen etwas vielfältiger zu gestalten. Ich sammle immer Knochen und Knorpel, schmeiße sie ins Wasser und koche sie zusammen mit altem Baguette und Karotten. Das wird sehr gerne geschlabbert. Gekochtes Hühnchen mit Reis ist ebenfalls gerne gesehen, ebenso wie Nudeln mit Gemüse und Rind (roh) oder Quinoa mit Ei und Rind. Kochen und einkaufen nehmen viel Zeit in Anspruch, das stimmt. Für uns bedeutet es aber ein Stück Lebensqualität, die wir nicht missen wollen. Die Abende verbringen wir mit Lesen, bei Youtube, beim Podcast-Hören, meist mit Wein, Bier und Knabbereien. Und natürlich haben wir immer das Meer im Blick, beobachten Spaziergänger, flitzende Hunde und die zahlreichen Wasser- und Strandsportler. Ob Kiten, Reiten, Joggen, Windsurfen oder Fahhrad fahren – am Strand sieht man alles mögliche. Bei einsetzen der Flut strömen die Fischer aus dem Hafen und die Segelboote tummeln sich.

Freizeit

Einen Abend waren wir auf dem Hafenfest hier am Ort, dreimal Essen – einmal davon mit deutschen Auswanderern, mit denen wir seit über einem Jahr in Kontakt stehen. Der Gatte war einen Abend mit der Drohne auf Tour, einmal war er bei einer Hundesuchaktion als Drohnenpilot beteiligt. Vier Mal waren wir vormittags auf dem Markt, einmal nachmittags zum Kaffeetrinken bei den Ausgewanderten. Drei Mal haben wir Umzugspläne auf einen anderen Campingplatz verschoben, zwei Mal haben wir einen Ausflug verschoben. Und inzwischen haben wir auch die erste Übernachtungstour im Citroenchen gemacht. Wir waren in Caen bei Ikea, im Baumarkt und in einem Laden für Campingbedarf. Seitdem haben wir endlich etwas Ordnung in Wohnwagen und Vorzelt.

Du siehst, unser Alltag ist anders aber eben auch irgendwie nicht. Bei einer Sache sind wir uns jedenfalls einig: Wir lieben unser neues Leben aus vollem Herzen. Und dass wir produktiv sind zeigt nicht nur das Video, sondern auch unsere beiden Bücher, die wir komplett auf der Reise geschrieben haben. Da wäre einmal der Reiseführer über Texel und dann noch „Tortour de Willy“ – eher so ein Abenteuerroman 😉