Reise Mixer – Unsere Erfahrungen mit dem Nutri Bullet (Werbung)

Heute machen wir einmal Werbung für ein Produkt, den besten Reise Mixer für den Urlaub mit Hund. Die Rede ist vom Nutribullet. Wir sind komplett davon überzeugt und wollen ihn Euch heute einmal näher vorstellen.

Vor unserem Start habe ich nach einem Mixer gesucht, der klein und handlich ist und problemlos im Wohnmobil mitreisen kann. Von digitalen Nomaden, die gerne mal nur mit Handgepäck unterwegs sind und sich zudem vegan ernähren, habe ich schon öfter gehört, dass der Nutribullet ganz toll sein soll. Inzwischen kann ich das bestätigen. Wir haben ihn zwar nicht täglich im Einsatz, jedoch recht häufig.

Reisemixer – Die Technik

Der Nutribullet besteht aus einem Fuß, in dem ein leistungsstarker Motor mit 600 Watt zuhause ist. Darauf kommt dann der Mixbehälter, der in 2 Größen geliefert wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Mixern stellt man den Mixbecher auf den Kopf. Der Deckel enthält gleichzeitig das Mixmesser (oder wie auch immer man das nennt). Das ist praktisch, weil ich es hasse, zahlreiches Gedöhns in Schränken rumfliegen zu haben, das ich dann doch nie brauche. Wir haben hier also einen Fuß mit Kabel, einen Deckel mit Messer und den Mixbecher. In der Ausstattung ist noch mehr dabei, wir haben 2 Becher und 2 Deckel dabei. Das war es.

Was kann man denn jetzt damit alles machen? Wir haben den Mixer sowohl für uns als auch die Jungs im Einsatz.

Gemüse pürieren

Gemüse pürieren ist mit dem Mixer in wenigen Minuten passiert. Da wir ja auch im Wohnmobil beziehungsweise Wohnwagen barfen, bekommen die Jungs natürlich auch immer mal wieder Gemüse. Wir wechseln dabei zwischen getrocknetem Gemüse und frischem ab – wobei ich sagen muss, das getrocknete mögen sie eindeutig lieber. Vermutlich liegt das an den schmackhaften Kräutern, die dort mit drin sind. Je nachdem, was wir gerade übrig haben, püriere ich damit Zucchini mit Petersilie, Salat oder Fenchel. Am einfachsten geht das, wenn man etwas Wasser mit dazugibt. Noch besser kommt jedoch Brühe (selbstgekocht!) an, dann ist das Gemüse auch ratzfatz aufgeschlabbert.

Kräutermischungen

Auch wieder für die Jung habe ich vor der Abfahrt ein paar Kräuter gemischt und im Nutribullet geschreddert. Darunter waren auch harte Kandidaten wie Teufelskralle (gut für die Gelenke) und ich habe alles wunderbar damit vermischt und zu Pulver gemahlen bekommen. Die Jungs nehmen Pulver viel besser an als irgendwelche undefinierbaren Brocken in ihrem heiligen Fleisch 😉

Pesto

Basilikum, geröstete Pinienkerne, Parmesan, Knoblauch und Öl – so ein Pesto ist schnell gemacht. Zumindest wenn man das passende Werkzeug hat. Ich schmeiße alles in den Reisemixer, lasse es kurz durchlaufen und fertig.

Smoothie

Vor etwa 3 Jahren habe ich mit der Smoothietrinkerei angefangen, zugegeben aber auch eher schnell wieder aufgehört. Mein riesiger Mixer daheim hat mir das etwas verleidet, der Glasbehälter allein war schon so schwer. Dazu kam, dass das Messer am Boden kaum zu erreichen war und es umständlich zum abspülen war. Mit dem kleinen Reisemixer macht sich sogar der Gatte inzwischen selbst einen Smoothie.

Wasserkefir

Ich habe eine neue Leidenschaft: Wasserkefir. Falls Du keine Ahnung hast, was das ist: Tröste Dich, vor 3 Monaten hatte ich ebenfalls keine Ahnung. Dann fiel mir das Buch „Probiotische Powerdrinks“ bei Skoobe in die Hände. Ich interessiere mich ja generell sehr für Gesundheitsdinge, vor allem, was man so im Alltag machen kann. Und von Wasserkefir hatte ich noch nie gehört, es ließ mich aber nicht los. Die Beschreibung in dem Buch klang einfach, also bestellte ich mir Wasserkefir-Kristalle (die sind leider unabdingbar) bei amazon. Nachdem sie jetzt wochenlang im Kühlschrank lagen, habe ich vor 3 Wochen mit der Produktion begonnen. Man braucht dazu nichts weiter als:

  • 1 leere Flasche mit Stöpsel (am besten Glas)
  • Zucker
  • Trockenobst (ich nehme Feigen oder Datteln)
  • Zitronensaft
  • Wasserkefir-Kristalle

Eine genaue Bedienungsanleitung liegt den Kristallen bei, ich spare es mir daher. Ist der Ansatz fertig, stelle ich ihn für 24 Stunden in meinen „Brutschrank“ im Wohnwagen. Die Kristalle (sie sind gar nicht hart sondern eher weich und gummiartig) fressen den Zucker und produzieren dafür Kohlensäure. Ist das Getränk prickelnd genug, siebt man das Trockenobst raus, wäscht die Kristalle ab (im besten Fall haben sie sich vermehrt!) und kann neuen Ansatz damit machen.

Das gefilterte Getränk gibt man dann für 1-2 Tage in den Kühlschrank. Und da kommt jetzt der Nutribullet zum Einsatz: Ich gebe nämlich noch einmal den Endgeschmack dazu. Wasserkefir an sich schmeckt jetzt nicht nach so sehr viel. Daher gibt man etwas Obst dazu oder – meinen Favorit: Ingwer und Zitrone. Dazu püriere ich etwas Ingwer mit Zitrone im Nutribullet. Damit das ganze etwas geschmeidiger wird, gebe ich noch etwas Wasserkefir dazu. Dann fülle ich Wasserkefir und Ingwer-Zitronenpüree in eine Flasche und stelle es in den Kühlschrank. Der Ansatz mit pürierter Ananas war ebenfalls wahnsinnig lecker und auch Mirabellen, Mango und Erdbeeren habe ich so schon verarbeitet.

Also wie Du siehst, es gibt jede Menge Gründe, sich einen Nutribullet für das Wohnmobil anzuschaffen und mit Lebensmitteln zu experimentieren 🙂