Freiheit beginnt dort, wo die Angst endet

„Die meisten Leute fangen nicht an weil sie nicht dabei beobachtet werden wollen, wie sie ganz unten anfangen“. (Most people never start because they don’t want to be seen starting at the bottom – Unbekannt) Dieses Zitat habe ich letztens bei Facebook gesehen und es drückt sehr viel wahres aus. Hier war es lange still, aber heute wird es Zeit für einen Rück- und Ausblick.

Alles begann 2014 mit der ambitionierten Idee, mit einem Hundeblog Geld zu verdienen. Ich würde mich grundsätzlich als ehrgeizig bezeichnen, oft fehlt es mir aber an Durchhaltevermögen. Das liegt daran, dass ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, der sich gerne eine fixe Idee in den Kopf setzt, diese dann durchzieht, alles nötige Wissen auf dem Weg dorthin wie ein Schwamm aufsaugt und es dann direkt versucht „richtig richtig“ zu machen. Das klingt jetzt komisch, aber das führt leider in den meisten Fällen dazu, dass ich meiner Zeit weit voraus bin. Während 2014 viele durch Artikelschreiben und Affiliate mit ihrem Blog Geld verdienten war mein Anspruch, einen Online-Kurs aufzusetzen. Das Thema: Bach-Blüten für Hunde. Das Thema kam generell auch gut an, ich hatte den Kurs bald erstellt, fand Bloggerinnen, die mit mir kooperierten und verkaufte am Ende 2 Kurse. Ich hab rückblickend betrachtet ziemlich viel gut und richtig gemacht. In meinem Eifer habe ich nur übersehen, dass niemand im deutschen Raum bereit für einen Online-Kurs war. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob sich daran in den letzten 4 Jahren etwas geändert hat. Meine Zielgruppe ist nicht online-affin genug, um sich direkt einen Kurs zu kaufen. Es ist schon schwierig, E-Books unters Volk zu bringen.

Versuch macht klug

Das bringt mich auch direkt wieder auf Kurs, denn es ist 2019 und der Gatte und ich haben bekannterweise letztes Jahr unser Leben auf den Kopf gestellt um zusammen ein hündisches Online-Business zu führen. Dabei haben wir viel, verdammt viel probiert. Das bringt mich jetzt auch wieder zu dem eingangs erwähnten Zitat. Denn wir haben unten angefangen, ganz neu und frisch. Und viele schauen und schauten uns zu. Und wir haben und hatten kein Problem damit, denn wir haben es immerhin versucht. Versucht deswegen, weil wir festgestellt haben, dass diese von uns angedachte Reisesache nicht ansatzweise so gut funktioniert wie gedacht. Wir glauben immer noch, dass die Idee gut ist. Nur scheinbar ist die Zielgruppe noch nicht so weit. Wir bleiben weiter in den Startlöchern und folgen den Zeichen der Zeit, aber bis dahin…

Ein neuer Plan

Ein neuer Plan muss her. Wir lieben unsere neue Art zu leben. Und während der Gatte an Reiseführern schrieb, Designs erstellte, Umfragen und Kooperationen anleierte und irgendwie doch trotz all der Energie nicht der erwünschte Effekt eintrat, habe ich die Bach-Blüten-für-Hunde-Sache noch einmal auf den Prüfstand geschickt. Und es stellte sich schon sehr bald in diesem Jahr heraus, dass ich mit minimalem Aufwand maximalen Umsatz – und vor allem Wert – schaffen kann. Es war ein wenig ein auf und ab, denn ich hatte nie genug Zeit, mich ausgiebiger damit zu befassen. Im Mai setzte ich dann zuerst eine andere Idee um – auch hier hatte ich wieder etwas fixes im Kopf – und daraus entstand dann eine weitere Dognomads-Idee, unsere Whats-App-Challenge. Daraus hätte man was machen können, hätte nicht der Anbieter seinen Dienst einstellen müssen.

Ab diesem Moment war klar, wir können jetzt das Handtuch werfen, weil das Universum uns was sagen will (seit der Sache mit Willy bin ich diesbezüglich sehr empfindlich und fange immer mehr an, auf meinen Bauch zu hören) oder wir setzen alles auf eine Karte. Mitte Mai hatten wir schon die Entscheidung getroffen, es einmal mit Facebook-Werbung wegen der Bach-Blüten-Beratung zu versuchen. Und tatsächlich kamen regelmäßig Anfragen. Nach außen waren wir immer noch die „mit der Reise und dem Spaß“. Nur hintenrum lief es irgendwie anders. Und das mit so einer Leichtigkeit! Daher beschlossen wir am 23. Juni, alles auf die Bach-Blüten-Karte zu setzen. Wir sehen uns an was passiert, wenn wir uns beide zusammen auf ein Projekt konzentrieren.

Wenn einer eine Reise tut…

In den letzten 5 Wochen hat sich alles verändert – wieder einmal. Wir haben jeder unseren Platz eingenommen. Ich, Susanne, bin die nach außen auftretende, das Gesicht der Dognomads Blütenwelt. Diejenige mit Fachwissen, Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Der Gatte hält den Rahmen, er gibt meiner Arbeit Struktur und Halt. Wir folgen dem Zeitgeist, denn es wird Zeit, dass die Weiblichkeit mehr nach vorne tritt und Platz bekommt in unserer Welt. Es geht nicht mehr um Rangordnung, erst Mann, dann Frau. Wir kehren diese nicht um – erst Frau, dann Mann. Wir stellen die natürliche Ordnung wieder her. Die männliche Energie geht voran, gibt Struktur und Halt. Die weibliche Energie füllt all das mit Leben, wirbelt wild durch den Rahmen und tut, was nötig ist. Und irgendwie funktioniert es. Genau so und nicht anders. Wir haben mal eben in 4 Wochen den Umsatz verdoppelt und fühlen uns besser, aufgehobener als vorher.

Was heißt das jetzt für Dich als unser Leser? Frischer Wind, neue Horizonte und Spaß waren schon immer unser Anspruch. Und unter dieser Flagge wollen wir auch weiterhin segeln. Du hast die Wahl, ob Du Dich mitreißen lässt, alte Mauern einreißt und vielleicht neue Inspirationen und Impulse von uns bekommst. Vielleicht hat Dich das Thema sowieso schon immer interessiert. Vielleicht sagst Du aber auch: Esoterischer Blödsinn und Humbug. Damit will ich nichts zu schaffen haben. Deine Wahl, Deine Entscheidung. Wir sind dafür da, über den Tellerrand zu gucken – und zu blicken lassen.

Wohin die Reise gehen soll

Was ich möchte ist folgendes: Die Beziehung zwischen Dir und Deinem Hund auf ein neues Level zu heben. Dir das Leben leichter zu machen. Dir da zu helfen, wo es irgendwo hakt. Blockaden lösen, Energie wieder zum fließen bringen und zu guter Letzt dafür einzustehen, wofür wir von Anfang an stehen: Für die geilste Zeit mit Deinem Hund.

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